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Tierdenkmal

In der Serie "Tierdenkmal" geht es um eine Reihe unterschiedlicher Inszenierungen:
ein Mensch, jeweils verkleidet mit einer Tiermaske und ausstaffiert mit bestimmten Attributen, posiert an ausgewählten Orten.

Ausgangspunkt für diese Serie sind unterschiedliche gesellschaftsrelevante Themen. Die einzelnen Szenerien sind individuell lesbar, beim Betrachter entsteht Raum für eigene Fragestellungen sowie Interpretationen.

Grau

Gegenstände und Raumsituationen stehen symbolhaft für bestimmte Begriffe und Phänomene wie Gewalt und Unterdrückung, Abhängigkeit, Freiheit, Leben und Tod.

Lilie

Die Fotoserie "Lilien" zeigt die Entwicklung vom Aufblühen zum Verwelken – die Lilie steht als ein Symbol für Schönheit aber auch Vergänglichkeit. Darüber hinaus stellt sich die Frage, was echt und was künstlich ist, denn beim genauen Betrachten fällt einem eine Lilie aus Plastik auf. Sie altert nicht, sie verändert sich nicht, sie ist nicht vergänglich - sie ist scheinbar perfekt aber eben aus Plastik.
Das perfekte, aber künstliche Ebenbild der Blume schummelt sich hier makellos in den Lilienstrauß hinein, strozt mit Schönheit, erst am Ende entpuppt sie sich die Plastiklilie als Mogelpackung.

Die Serie verweist auf das Streben nach perfekten Äußerlichkeiten in unserer Gesellschaft. Durch manipulierte und bearbeitete Bilder in Film und Print wird uns makellose Schönheit, perfektes Abbild und idealisierte Natur suggeriert.

Rebellion

»Wir waren jene, die wussten, aber nicht verstanden, voller Informationen, aber ohne Erkenntnis, randvoll mit Wissen, aber mager an Erfahrung. So gingen wir, von uns selbst nicht aufgehalten.«


Roger Willemsen

Andachts-Quadrat

Mit vier ein Meter langen gelben Holzlatten spaziert Ruth Geiersberger durch den öffentlichen Raum und schafft mobile temporäre „Andachts-Quadrate“. Wie bei den Raucherzonen am Bahnhof, die am Boden durch Markierungen erkennbar sind, wird sie solche Zonen auf dem Boden auslegen, sich hineinstellen und Andacht üben.
– Allein, aber bisweilen auch mit der Einladung an die Passanten mitzumachen.

eine Verrichtung von Ruth Geiersberger

„andächt’gen Aufenthalt“ im Getöse der Welt
das will sie
einen Raum schaffen
zum puren Dasein im jetzt
und wer immer möchte ist eingeladen
zum Innehalten einen Augenblick lang

König & König

Ein Theaterstück über Freundschaft, Toleranz und darüber, dass beides gar nicht so kompliziert ist, wie es scheint.

Dominik Burki und Niels Klaunick

http://www.compagnie-nik.de/

Triadisches Ballett - backstage

In der Vorstellung einen Dreiklang aus Tanz, Bildender Kunst und Musik zu schaffen, entwarf Oskar Schlemmer 1922 das Triadische Ballett. Unter Ivan Liska wurde das Stück 2014 vom Bayerischen Staatsballett  wiederaufgeführt . Die Fotos entstanden hinter der Bühne kurz vor dem Auftritt. In einer von Anspannung und Konzentration geprägten Atmosphäre verwandeln sich die Tänzer in Bühnenfiguren.

Touring dream - Maestro Maazel & die Münchner Philharmoniker

Die Münchner Philharmoniker feiern nicht nur zuhause, sondern auch international große Triumphe. Durch ihre zahlreichen Konzertreisen in die Musikmetropolen der Welt sind sie zu den gefragtesten Botschaftern Münchens geworden. Zusammen mit Maestro Lorin Maazel waren die Münchner Philharmoniker auf einer mehrwöchigen Asienreise mit zwölf Konzerten in China, Japan und Südkorea. Es war ein besonderer Höhepunkt der Auslandsaktivitäten des Orchesters.